Edersee 2007
Frankenland 2006

 

#D9ECFF

Mövia – Radwanderer on Tour

21. – 25. Mai  2008

 

 

Hallo, liebe Radwanderer der MÖVIA, Hainstadt,

anschließend ein Kurzbericht unserer diesjährigen Tour nach Tauberrettersheim:

 

 

 

1. Tag: Mittwoch, den 21.5.2008

 

 

 

2. Tag: Donnerstag (Fronleichnam), den 22.5.2008

Ziel: über Gaubahnradweg nach Gau-Königshofen  / 57 km Tagesleistung

Qualität des Radwanderweges:
fester Schotter, teilweise geteert, leicht ansteigend

 

 

Nachdem die Fronleichnamsprozession von Tauberrettersheim an uns vorbei gezogen war und wir die schön geschmückten Altäre bewundert hatten, starteten wir in Richtung Gaubahnradweg.

Hier fuhren von 1902 bis ins Jahr 1992 schnaubende Dampfrösser auf der Gaubahntrasse. Insgesamt hatte die Gaubahn zwischen Röttingen und Ochsenfurt 31 km zu bewältigen.

Seit dem Frühjahr 1996 sind es die Radler auf ihren Stahlrössern, die vielleicht manchmal ins Schnaufen kommen können.

 

Röttingen:
Stadt der Sonnenuhren, obenstehend ein Exemplar von vielen

 

 

Erinnert Ihr Euch, hier haben wir dann am Samstag bei schönstem Sonnenschein unser Eis genossen?

Über Röttingen und Bieberehren erreichten wir Aub.
Hier wurde Pfarrfest gefeiert und wir ließen uns zur ersten Rast und Stärkung nieder.

Unsere Richtungsweiser und Infotafel:

 

Beste Stimmung!

 

und weiter geht's …

 

Im Nachhinein Gott sei Dank, dass wir diese Chance genutzt haben, denn später war es mit Lokalitäten nicht mehr so gut bestellt – wir suchten in Gelchsheim und Sonderhofen nach einem Gasthof, aber erst in Gau-Königshofen hatten wir mit dem Hotel Café Zentner wieder Glück und konnten nach der Anstrengung unsere Energiereserven auffrischen.

Die Ab- / Heimfahrt gelang uns dann besonders gut – außer unserer Inge.
Ein Dorn hatte sich ihren Reifen ausgesucht …
Doch mit der Unterstützung und Hilfe von Gerhard und Walter kamen auch diese Drei wieder gut in unserem Hotel an.

 

3. Tag: Freitag, den 23.5.2008

Ziel: Rothenburg ob der Tauber über Röttingen, Bieberehren, Creglingen
         / 52 km Tagesleistung bei 23° C / 14.00 Uhr

Qualität des Radwanderweges:
viele Höhen zu bewältigen

 

Impressionen vom Frühstückstisch:

 

 

 

Gut gestärkt durch das reichhaltige Büfett, konnte es nun losgehen.

Irmgard, Luzia und Inge (sie musste erst ihr Fahrrad reparieren lassen) nahmen sich heute eine Auszeit und wollten per Auto nach Rothenburg fahren.

Wir anderen stellten uns der Aufgabe, unser Ziel per Fahrrad zu erreichen.

Ganz so schwierig hatten wir uns das allerdings nicht vorgestellt. Auf jede Abfahrt im schönen Fahrtwind – wunderbar – folgte wieder ein Anstieg und das waren viele …

 

 

 

Der Eindruck trügt, wir sind auch immer 'mal Fahrrad gefahren, aber manchmal wie hier rechts im Bild – dies waren die letzten 80 Höhenmeter vor Rothenburg,
ging es für uns alle nicht anders, als per pedes voranzukommen.

 

 

Endlich geschafft!
Wir konnten Luzia per Handy Bescheid geben,
dass wir bald am Markt ankommen werden.

 

 

Vor dem Rathaus in Rothenburg

 

Übrigens, die rechte Person im Bild
gehört nicht zu uns!!

 

Nach einer Verschnaufpause war ein Rundgang
in dieser schönen, alten Stadt angesagt.

Als wir an der Ratstrinkstube waren, öffneten sich gerade die zwei Fenster mit
Figuren und wir konnten das Schauspiel der legendären Geschichte des
Meistertrunks sehen. Diese Legende geht auf das Jahr 1631 zurück:
katholische Truppen hatten das protestantische Rothenburg eingenommen.
Der katholische General Tilly drohte der Stadt mit Plünderung; aus einer Laune
heraus versprach er, die Stadt zu verschonen, wenn ein Ratsherr es schaffe,
einen Humpen(3,25 l) auf einen Zug zu leeren.
Dem Altbürgermeister Nusch gelang dieses und er rettete damit seine Stadt.

Es gäbe noch einiges über diese wunderbare Stadt zu erzählen,
aber nach einem Besuch im Weihnachtsmuseum von Käthe Wohlfahrt
mussten wir leider wieder unsere Heimfahrt organisieren.

 

 

Helga hatte die glorreiche Idee,
ein Taxi zu managen, das uns und
unsere Räder bis Creglingen brachte.

 

Spätestens jetzt wissen wir,

warum es Rothenburg "ob" der Tauber heißt!

 

 

 

4. Tag: Samstag, den 24.5.2008

Ziel: Weikersheim über Bad Mergentheim
         / 35 km Tagesleistung

Qualität des Radwanderweges:
schön gemächlich, zum größten Teil an der Tauber entlang, sehr angenehm.

Anfangs ließen wir Weikersheim links liegen, um über Igersheim Bad Mergentheim zu erreichen.

Bad Mergentheim war von 1525 – 1809 die Residenz des Deutschen Ordens. Davon zeugt das Deutschordensschloß, ehem. Residenz des Hoch- und Deutschmeisters, in dem heute ein Museum untergebracht ist. Am Bau der barocken Schlosskirche war u.a. auch Balthasar Neumann beteiligt. Es gibt hier am Marktplatz zahlreiche schöne Häuser mit den unterschiedlichsten Baustilen.

 

 

Schöne, schattige Plätzchen
waren auch hier gefragt

 

Marktplatz,
Bad Mergentheim

 

 

Über Markelsheim

 

ging es weiter nach Weikersheim.

Weikersheim beeindruckt in erster Linie durch sein Renaissanceschloss, dessen großartig ausgestaltete Innenräume fast vollständig erhalten sind. Auch der barocke Schlosspark ist eine wahre Freude für die Sinne

 

Hier konnten wir "in der ersten Reihe" einer Hochzeitsgesellschaft zusehen.

 

Gemütlich ging es dann weiter Richtung Hotel Krone in Tauberrettersheim.

Wieder im Hotel angekommen, hatte Inge mit ihrer feinen Nase schon die Sparerips im "Kanonenofen" gerochen. Was soll ich Euch sagen, es dauerte keine fünf Minuten und wir hatten die Spezialität auf dem Tisch:

 

 

War dies nicht eine schöne Runde im Biergarten unseres Hotels?

Luzia, wir danken Dir!

 

 

5. Tag: Sonntag, den 25.5.2008

Nach gemütlichem Frühstück und Verladen der Räder hieß es Abschied nehmen

 

 

 

Wir bedanken uns herzlich bei

Gerhard Netzsch für Organisation und Planung und
Walter Ritschel und Helga Horn für die Unterstützung
bei der „Wegfindung“

 

Teilnehmer waren:

Inge Blumör, Helga Horn, Elisabeth Jungermann, Susanne Lückerath, Irmgard und Gerhard Netzsch, Hanna und Walter Ritschel, Luzia Zaigler

 

Fahrrad-Transport:

Manfred und Harald Winter

Bericht und Fotos:

Susanne Lückerath

 

Aufbruch und Abschied

 

 

 

Gerhard, wir zählen auf Dich,

dass Du uns nächstes Jahr wieder mit Deiner Planung überraschst!